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ElefantengedächtnisWenn jemand ein äusserst gute Gedächtnis hat, sagt man auch: Der hat ein Elefantengedächtnis. Die Redewendung basiert auf der Beobachtung, dass Elefanten oft noch nach Jahren wissen, wer ihnen etwas Böses zugefügt hat. Sie wissen genau, wer zu ihrer Herde gehört und wer nicht. Was ein Elefant einmal gelernt hat, vergisst er selten wieder. Ihr ausgezeichnetes Gedächtnis ist vor allem aber die Grundlage für ihre ausgedehnten Wanderungen, die sich über mehrere Tausend Kilometer erstrecken können. Nur wenige Menschen haben ein solches sprichwörtliches Elefantengedächtnis und die Fähigkeit, dass sie sich fast alles behalten können.
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GründonnerstagDer Gründonnerstag ist der Tag vor Karfreitag. An ihm erinnern sich die Christen, wie Jesus eine letzte Mahlzeit mit seinen Jüngern gegessen hat. Der Gründonnerstag hat einen seltsamen Namen. Was das 'grün' im Namen bedeutet, ist umstritten. Er kann von der Farbe grün kommen. Alte Bräuche sehen grünes Essen für diesen Tag vor. Diese Mahlzeiten sollten die Kraft des Frühlings für das ganze Jahr verleihen. Die Ableitung kann aber auch von dem Wort 'greinen' kommen. Das bedeutet so viel wie weinen. Früher mussten die Menschen sich öffentlich für ihre schlechten Taten entschuldigen. Das Bedauern und Beweinen nennt man greinen. Der Tag selber steht im Mittelpunkt der letzten Mahlzeit von Jesus. Die Geschichte steht in der Bibel. Sie wird in den Gottesdiensten am Abend vorgelesen. Auch das Abendmahl wird gefeiert. Genauso, wie es Jesus mit seinen Jüngern getan hat.
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Der rätselhafte HerbstHast du dich auch schon einmal gefragt, wie im Herbst die Farben auf die Blätter der Laubbäume kommen? Es ist schon komisch. Das ganze Jahr sind die doch eigentlich grün. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Die Blätter haben nämlich das ganze Jahr über alle Farben. Aber die grüne Farbe deckt alle anderen Farben zu. Das, was die Blätter grün macht, ist der Farbstoff Chlorophyll. Ihn brauchen die Pflanzen zum Leben. Im Herbst, wenn der Baum alle seine Kräfte in den Stamm und in die Wurzel zurückzieht, verlieren die Blätter deisen grünen Farbstoff. Dann kommen auch die anderen Farben zum Vorschein.
;-)
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ZwiebelrätselDie Zwiebel bringt fast jeden zum Heulen, besonders wenn wir sie für eine der zahlreichen Speisen zubereiten wollen. Die Tränen treibende Knolle gehört zur Pflanzenfamilie der Lilien und soll ursprünglich aus den asiatischen Steppengebieten stammen. In unserer Küche ist sie neben Salz und Pfeffer das am meisten verwendete Gewürz.
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RätselbildDer praktische und leichte Getränkekarton wurde Mitte des letzten Jahrhunderts hergestellt. Es gibt ganz verschiedene Grössen und Fromen. Allerdings ist die Natur im Verpacken von Dingen viel geschickter als wir Menschen. Viele Pflanzen verpacken zum Beispiel ihre Samen oder Früchte ganz effektiv mit wenig Material. Nussbäume halten die Nüsse in einer superharten Schale geschützt. Kastanienbäume verpacken ihre Früchte wehrhaft in stachlige Hüllen. Sortiere die Verpackungen auf dem Rätselbild der Grösse nach. Beginne mit dem grössten Karton. Notiere dir dabei die orangefarbenen Buchstaben. Sie ergeben in der richtigen Reihenfolge das Land, aus dem die ersten Tetra Paks kamen.
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Mina...Mückenplage!Sie halten mit ihrem Gesumme vom Schlaf ab und nerven beim Rasten und Wandern. Besonders wenn man sich in Feuchtgebieten oder in der Nähe von Seen aufhält, kann man ihre Bekanntschaft machen. Wusstet ihr, dass es nur Mückenweibchen auf uns abgesehen haben? Die Männchen sind 'Vegetarier'. Selbst die Weibchen brauchen das Blut nicht für die Ernährung, sondern zur Produktion ihrer Eier. Nur durch das Blut sind sie überhaupt in der Lage, Eier zu legen. Die Mückenlarven wiederum haben eine wichtige Funktion in der Natur. Sie fressen kleine Lebewesen und Giftstoffe aus dem Wasser. Viele Vögel und Fledermäuse haben die ausgewachsenen Mücken auf ihrem Speiseplan. Auch Frösche verspeisen die kleinen Plagegeister gerne zum Abendbrot. Also sind die nervigen Tierchen mit dem hohen Summton und ihrem Bluthunger sogar nützlich!
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Glühwürmchen
Im Juni, Juli und August kann man die kleinen Lichtpunkte in der Dunkelheit an Waldrändern, Büschen und auch im Gras beobachten. Glühwürmchen sehen wir als kleine helle Pünktchen, die in der Luft herumtanzen. Es sind Käfer, die sich auf Partnersuche befinden. Allerdings sehen nur die Männchen aus wie Käfer. Sie haben Flügel und können deshalb auch fliegen. Die Weibchen dagegen sind die eigentlichen Glühwürmchen. Sie können nämlich nicht fliegen und sehen aus wie Larven oder Würmchen. Untereinander verständigen sich Männchen und Weibchen mit Leuchtzeichen, damit sie im Dunkeln zueinander finden. Die Weibchen krabbeln dann auf hohe Grashalme und leuchten von dort den suchenden Männchen. Die Männchen wiederum fliegen dicht über dem Boden und suchen nach ihnen. Wenn das Männchen das Licht von einem Weibchen entdeckt hat, schwebt es einen Augenblick lang über ihm und lässt sich dann fallen. Haben sich die Liebenden gefunden, knipsen sie ihr Licht einfach aus und paaren sich im Dunkeln. Klar, sie wollen nicht, dass ihnen dabei jemand zusieht...!
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Mina und die Qual der Wahl
Mina und der heilige Geist
Was ist eine Wolke?Selten beobachten wir sie genauer, dabei bräuchten wir nur den Kopf zu heben. Sie sind fast täglich zu sehen und haben doch niemlas die gleiche Gestalt. Doch sie sind nichts anderes als Luft und Wasser. Genauer gesagt bestehen sie aus Wasserdampf oder winzigen Eiskristallen. Sie entstehen durch Verdunstung von Wasser auf der Erdoberfläche oder auf Meeren und Seen.
Der Wasserdampf kondensiert in der Luft und bildet dann Nebel oder, wenn er höher steigt, eben Wolken. Ganz hoch oben in der Luft, in etwa 10 Kilometern Höhe, ist es dann so kalt, dass sich sogar Eiskristalle bilden.
Später, nachdem diese Tröpfchen als Wolke oft weite Wege in der Atmosphäre zurückgelegt haben, leeren die Wolken ihren Wasserspeicher wieder aus. Es gibt dann Niederschlag in Form von Regen, Schnee oder Hagel.
aus www.gemeindebrief.de
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(Fast) alle Vögel sind schon daJetzt kehren die Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurück und verstärken den Vogelchor. Star, Kiebitz und Misteldrossel sind schon im Februar gekommen. Bachstelze, Feldlerche, Singdrossel und der Storch treffen gerade ein. Nur Kuckuck und Mauersegler lassen sich noch Zeit. Erst Mitte Mai kommen als Schlusslichter Neuntöter, Sumpfrohrsänger und Wachtel zurück. Die meisten Rückkehrer unter den Zugvögeln haben eine lange und gefährliche Flugreise hinter sich. Viele der europäischen Zugvögel wie z.B. Stare, Bachstelzen oder Rotschwanz kommen aus Südeuropa oder aus dem Mittelmeerraum zurück. Die Rekordhalterin unter den Fliegern ist die Küstenseeschwalbe, die von ihren Brutgebieten in den arktischen Regionen bis in die Nähe der Antarktis fliegt. Pro Strecke sind das etwa 15'000 Kilometer!
aus www.gemeindebrief.de
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