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Gedanken zum Monatsspruch, Dezember 2018



Läbigi Chiuche















Adventsfenster 2018

Wie bei einem Adventskalender öffnen sich ab heute auch in unserer Gemeinde Türen, welche schöne Begegnungen ermöglichen. Werden Sie Teil davon!

Sie haben den durch die Post zugestellten Brief nicht mehr? Kein Problem! Hier finden Sie das Programm erneut. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 











Pfarrkolumne

Ewigkeitssonntag

Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu. Traditionellerweise denken wir am letzten Sonntag, dem Ewigkeitssonntag, an jene Menschen, die im Laufe des Jahres verstorben sind. Das war nicht immer so. Noch zu biblischen Zeiten war den Menschen die Idee eines solchen Gedenktages fremd. Für sie galt, was wir noch heute im Römerbrief nachlesen können: 'Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn' (Römer 14, 8). Gott umfasst Leben und Tod. Davon waren die Menschen überzeugt. Er ist den Menschen deshalb im Diesseits wie auch im Jenseits nahe. Der Glaube an Gottes Nähe war so stark, dass ein besonderer Gedenktag für die Verstorbenen lange Zeit nicht nötig war.
Das änderte sich erst 1816. In diesem Jahr verfügte König Friedrich Wilhelm III. von Preussen, dass der jeweils letzte Sonntag im Kirchenjahr zum 'allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen' werde.

 

Über die Gründe für diese Verfügung können wir heute nur spekulieren. Eine mögliche Antwort könnte im Zeitgeist liegen. Die Epoche der Romantik hatte die Menschen empfänglicher gemacht für das Totengedenken und die damit verbundenen Emotionen. Womöglich wollte der König vom Volk aber auch die Gelegenheit zur Trauer geben, nachdem die Kriege der vergangenen Jahre viele Männer und Söhne gefordert hatten. Ein weiterer Grund ist die Trauer des Königs selbst. 1810 hatte er seine Königin, Luise, verloren. Eine Frau, die ihm zeitlebens zur Seite stand und dem unentschlossenen König beim Regieren mehr als einmal unter die Arme griff.

Mir gefällt der Gedanke, dass der Ewigkeitssonntag seinen Ursprung in der Liebe zweier Menschen hat. Das erinnert mich daran, dass Liebe und Trauer zusammengehören. Sie sind Geschwister, ob uns das nun gefällt oder nicht. Das eine wird es ohne das andere kaum geben. Die Tränen, die wir vergiessen, bezeugen die Liebe, die wir behalten. Gerade die alte Tradition des Ewigkeitssonntags zeigt uns, dass etwas zurückbleibt von jenen, die uns vorausgegangen sind: Liebe.

Ich bin dankbar für solche Traditionen, denn sie geben mir die Möglichkeit, zu trauern - und darum auch zu lieben. Sie geben mir Halt in Situationen, in denen mir die Worte fehlen. Wie oft erlebe ich, wie auch die alten Worte der Bibel mir dort weiterhelfen, wo ich sprachlos bin? Wie oft darf ich mir von ihnen die Hoffnung leihen, wenn ich selbst hoffnungslos bin? Etwa von den Worten des 23. Psalms: 'Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.'

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen zum Ende des Kirchenjahres Momente der Liebe, des Trosts und der Zuversicht.


Pfr. Tobias Zehnder



Gedanken zum Monatsspruch, November 2018









Läbigi Chiuche

Workshop 'Pilgern' der 7. und 8. Klasse

 

Pilger und Pilgerinnen waren früher bei Wind und Wetter und oft für lange Zeit unterwegs, und das sicher weniger gut ausgerüstet als wir heute.

 

So machten wir uns am 1. September 2018 auch auf den Weg von Schwarzenburg nach Tafers, obwohl sich die Wolken an der Gantrischkette stauten und die Landschaft recht verhangen war. Ein Abstecher führte uns zuerst zur imposanten Grasburg-Ruine, einer ehemaligen Grenzfestung gegen Savoyen. Später regierten hier abwechselnd freiburgische und bernische Landvögte die gemeinsame Herrschaft.

An der Sodbachbrücke trafen wir die 6. Klässler und hinterliessen als Zeichen eine aus Steinen gelegte Pilgermuschel. Diese Brücke trennt und verbindet zugleich: Die Kantone Freiburg und Bern, evangelisch-katholisch, deutsch und welsch. In Heitenried konnten wir den ersten Pilgerstempel holen. In flottem Tempo kamen wir nach St. Antoni. Ganze 30 Minuten waren wir absolut still und schweigend unterwegs. Eine besondere Erfahrung in der lauten Welt!

 

In St. Antoni steht am einen Ende des Dorfes die erste reformierte Kirche des Sensebezirks, am anderen die katholische, dem Hl. Antonius geweiht. Er ist ein beliebter Volksheiliger. Vor allem soll er helfen, verlorene Gegenstände wieder zu finden, deshalb auch sein Übername 'Schlampe-Toneli'.

Nach einer stärkenden Mittagspause ging es durchs Tal Tafers zu, der letzten Wanderstation. Hier ist an der Pilgerkapelle die Geschichte des Galgenwunders aufgemalt, eine der vielen Begebenheiten, die sich im Laufe der Jahrhunderte auf dem langen Weg nach Santiago de Compostela abgespielt haben soll. Von da aus fuhren wir per Bus nach Freiburg.

Den letzten Stempel holten wir in der St. Niklaus-Kathedrale in Freiburg. Wohlbehalten (und trocken!) kamen die 8 Pilgerinnen und Pilger wieder zuhause an. Vielleicht sind sie sogar ein bisschen stolz darauf, ein Stück des berühmten Weges nach Compostela gewandert zu sein.

 

Ulrich und Ruth Zwahlen











Ordentliche Kirchgemeindeversammlung, November 2018

Dienstag, 27. November 2018

20.00 Uhr, Dachgeschoss Rüedismatt

Traktanden

1. Protokoll
Protokoll der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 6. Mai 2018 - Genehmigung

 

2. Budget 2019

a) Genehmigung Steueranlage 2019

b) Das per 1.1.2019 voraussichtlich bestehende Verwaltungsvermögen wird die nächsten 12 Jahre mit einem Abschreibungssatz von 8.33% linear abgeschrieben

c) Genehmigung Budget 2019

d) Kenntnisnahme Finanzplan 2018-2023

 

3. Genehmigung der folgenden Reglemente:

Organisationsreglement der Kirchgemeinde Krauchthal

 

4. Wahlen Amtsperiode 1. Januar 2019 - 31. Dezember 2022

   Neuwahl in den Kirchgemeinderat von:

   - Gerber Susanna, Haspiweg 12, Krauchthal

   - Haldner Eduard, Bergfeld 15, Hettiswil

 

4. Verschiedenes, Umfrage


Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Mai 2018, das Budget 2019 sowie der Finanzplan 2018-2023 und das Organisationsreglement liegen auf der Gemeindeschreiberei auf oder können hier eingesehen werden.


Zu dieser Versammlung sind alle, kirchlich stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.


Krauchthal, 19. Oktober 2018

Kirchgemeinderat Krauchthal

 

 

 

 





Läbigi Chiuche

Die Pilgerinnen und Pilger

der KUW 6

 

Gemeinsam marschierten wir von Schwarzenburg bis nach Fribourg zur Kathedrale St. Nikolaus.

Es waren gute Tage.



Gedanken zum Monatsspruch, Oktober 2018



KiK im Advent 2018

 

In der Kinderkirche wird es weihnächtlich. Wir singen und spielen, hören Geschichten und basteln. Gemeinsam bereiten wir auch die Weihnachstfeier für Familien vor.

 

Wer? Alle Kinder ab Kindergartenalter bis 4. Klasse sind eingeladen!
Wo? Rüedismatt, Länggasse 22, 3326 Krauchthal

Wann? Drei Samstagmorgen jeweils 09.00 - 11.30 Uhr

8. Dezember 2018

15. Dezember 2018

22. Dezember 2018

 

Weihnachtsfeier für Familien? Mo, 24. Dezember 2018, 16.00 Uhr, Kirche Krauchthal

 

Anmeldung? bis 10. November 2018 an:
Bettina Mumenthaler
Riedhalde 224, 3326 Krauchthal

079 481 62 73

b.mum(at)bluewin.ch

 

Mir fröie üs uf öich!

z' Kik Team: Bettina Mumenthaler, Andrea Soltermann und Pfrn. Jasmin Zehnder

 

Hier verbirgt sich die Anmeldung zum Ausdrucken :-)





Adventsfenster 2018 / Kirchensonntag 2019

Die 'Läbigi Chiuche' braucht Ihre Unterstützung.

Haben Sie Zeit und Lust im Advent 2018 ein Fenster zu gestalten?
Oder können Sie sich vorstellen, den Gottesdienst zum Kirchensonntag vom 3. Februar 2019 zum Thema 'Reichtum verpflichtet - Armut auch' aktiv mitzugestalten?

Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme mit unserem Sekretariat,
bis 31. Oktober 2018:

Kirchgemeindesekretariat
Gabriela Wälchli, Bannholzrain 22, 3326 Krauchthal
eMail: sekretariat(at)kirche-krauchthal.ch 





Erntedankgottesdienst 2018

14. Oktober 2018, 09.30 Uhr, Kirche Krauchthal
NEU: mit Kinderprogramm!

Wir beginnen den Gottesdienst gemeinsam in der Kirche. Anschliessend sind alle Kinder eingeladen, im Pfarrhaus eine Geschichte zu hören.

Wir freuen uns, die ganze Familie am Erntedankgottesdienst begrüssen zu dürfen. Weitere Gottesdienste mit Kinderprogramm finden Sie zu gegebener Zeit wieder an dieser Stelle.

Die Landfrauen Krauchthal-Hettiswil schmücken die Kirche. Anschliessend Kirchenkaffee.

 

Pfr. Tobias Zehnder



Läbigi Chiuche

 

Abenteuertage 2018

Bereits zum fünften Mal fanden die Abenteuertage in der letzten Sommerschulferienwoche statt. Ein eingespieltes Team begrüsste 22 Kinder zu den zwei erlebnisreichen Tagen zum Thema 'Wasser'.

 

Nach einer interessanten Geschichte und dem Segen für auf den Weg ging es los. Bereits am Morgen war es heiss und die Wanderung dem Bach entlang unserem ersten Ziel entgegen, endete unterhalb der Ey in einem kühlen Wäldli. Gespannt waren wir, was uns da erwartete. Jedes Kind bekam Material für ein kleines Holzfloss und das Werkeln begann. Es wurden 'Steckli' gebunden, geflochten, geleimt, Masten gehiest und gefragt...- ob das wohl schwimmt? Nach einer erfolgreichen Wasserung im nahegelegenen Bach waren alle zufrieden und schon ging es wieder heimwärts gegen die Kirche Krauchthal zu.

Tag zwei war nicht weniger heiss. Glücklicherweise führte uns unser Weg schon bald in den Wald. Früh sichteten wir unser ungefähres Ziel, doch mussten wir noch hinunter nach Hettiswil steigen und auf der anderen Seite wieder hoch. Wir hatten da eine Verabredung zum Apéro. Gespannt lauschten wir beim Wasserreservoir dem Brunnenmeister, wie das mit dem Trinkwasser in unserer Gemeinde funktioniert. Eindücklich! Gestärkt mit Wasser und Chips querten wir den Wald und es ging gegen die Feuerstelle Haselberg. Mit einer Wurst vom Grill (wurde vom Pfarrhaus geliefert) stärkten wir uns und ein feines Dessert fehlte auch nicht. Nach 'Fangis im Wald' und einer Wasserstafette, machten wir uns auf den Heimweg. Unterwegs erhielten wir Besuch passend zum Thema Wasser - ein Regenguss. Zwar nass aber sehr zufrieden sind wir in der Kirche angekommen.

Wiederum durften wir zwei tolle Tage erleben.

Das Abenteuertage-Team:
Andres Schwander, Ursula Schweizer, Monika Ebener, Philip Berner



Predigtreihe 'Visionäre Kirche'

7. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Kirche Krauchthal

mit dem Jodlerklub Hettiswil

'Bewährtes pflegen - Räume öffnen'



'Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet', so lautet die neue Vision der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Sie steht am Ende eines dreijährigen Prozesses, der letztes Jahr in Bern mit einem grossen Fest gefeiert wurde. Aber was bleibt, wenn die Vision gefunden und das Fest gefeiert ist? In sieben Abendgottesdiensten suchen wir das Visionäre in unserer Kirche. Jeweils ab 19.00Uhr widmen wir und einem der sieben Leitsätze der Vision. Dabei tanzen die Gottesdienste, wie der Titel schon sagt, jeweils ein klein wenig 'aus der Reihe'. Denn jeder wartet mit einer kleinen aber feinen Besonderheit auf.

Pfr. Tobias Zehnder, Krauchthal


 

 

 

 

 



 

 





Silbergruppe

Foto von Peter Moser-Kamm

Herbstzusammenkunft

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018,

14.00 Uhr, Restaurant Kreuz Hettiswil

 



Werner Aeschbacher wird uns mit seinen alten Örgeli den Nachmittag mit Musik und Geschichten bereichern.

Werner Aeschbacher ist ein virtuoser Langnauerörgeli- und Schwyzerörgeli-Spieler. Verwurzelt in der Schweizer Volksmusik, geht er zuweilen bis weit in andere Musikkulturen hinein und nimmt dabei immer sich selbst mit und entwickelt seinen eigenen Stil. Mit seiner Musik bereichert er die Musikkultur, indem er Brücken schlägt zwischen den Zeiten und Kulturen.







Wussten Sie, dass...

...der Jakobsweg ein uraltes Massenphänomen ist?

Das grosse Ziel eines jeden Pilgers ist die spanische Stadt Santiago de Compostela. Dort sollen der Legende nach die Gebeine des Heiligen Jakobus begraben worden sein. Von Krauchthal aus sind das allerdings 1700 km, was einer Wanderzeit von etwa 350 Stunden entspricht - Übernachtungen und Pausen nicht eingerechnet.

 

Der Jakobsweg, der heute aus einem weit verzweigten Netz an Wegen besteht, ist bereits über 1000 Jahre alt. Das vergessene Grab von Jakobus soll im 9. Jahrhundert von einem gewissen Bischof Theodomir entdeckt worden sein. Ein heller Stern (Spanisch: Stella) soll ihm den Weg zum Grab gezeigt haben, das auf einem Feld (Spanisch: Campo) lag. So bekam der Ort seinen heutigen Namen: Santiago de Compostela.

Neuen Aufwind erhielt der Jakobsweg 2006 allerdings nicht durch einen Bischof, sondern durch einen Komiker. Hape Kerkelings Pilgerbuch 'Ich bin dann mal weg' wurde zum Bestseller und bescherte dem Camino einen zeitweiligen Pilgeranstieg von 71%. Dieser enorme Anstieg deutscher Pilger wird deshalb der  'Kerkeling-Effekt' genannt.

Pfr. Tobias Zehnder